Notfälle

Der neue Salvate Canes-Kalender 2018 ist da!

 

 

Der Kalender Salvate canes 2018, mit vielen Bildern von den im Jahr 2017 adoptierten Hunden und Weisheiten  aus aller Welt ist da.

Kosten 10 € inkl. Versand

(14 € bei Versand in die Schweiz)

Hier der gesamte Kalender.

Bestellung bitte per Mail, unter salvate-canes@gmx.com und Angabe der Lieferadresse.

Auslieferung ab dem 01.12.2017.

Bankverbindung

Salvate Canes e.V.

IBAN: DE67 7605 0101 0010 6120 83

SWIFT-BIC: SSKNDE77



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Bei unserer letzten Kastrations-Kampagne in Rumänien, im März, haben wir aus dem öffentlichen Shelter Braila 24 Hunde gerettet, für die wir auch Pflegestellen benötigen. Denn es sind keine „kommerziellen“ Hunde, keine süßen, flauschigen Welpen, sondern eher ältere, größere, die immer links liegen gelassen werden und um die sich niemand mehr kümmert, denn sie sind schon abgeschrieben und verdammt die letzten Jahre ihres traurigen Lebens im Shelter zu verbringen.
Und genau um diese Hunde wollen wir uns jetzt kümmern! Wir wollen ihnen die Chance geben endlich einmal LIEBE zu erfahren und das Gefühl der Geborgenheit in der eigenen Familie.
Wir bitten EUCH hiermit um HILFE, für diese vergessenen Seelen einen Platz zu finden.

Hier finden Sie die Hunde die eine Pflegestelle suchen.

23. Rambo

Rambo

Rambo braucht dringend eine Pflegestelle oder Adoptivfamilie.

Rambo ist ein ca. 4 Jahte alter Rüde aus einem polnischen Tierheim. Er wurde 2014 auf der Straße gefunden, höchst wahrscheinlich ausgesetzt 🙁 , in einem desolaten Zustand, stark abgemagert, voller Parasiten und Verletzungen. Im Shelter wurde er aufgepäppelt und versorgt und wartet nun seit geraumer Zeit auf die richtige Familie. Rambo ist – typisch Schäferhund, ein sehr anhänglicher Kerl, der seine Menschen über alles liebt und ihnen treu ergeben ist. Alle werden ausgiebig und aufs Freundlichste von ihm begrüßt. Er schließt sich auch neuen Menschen sofort an, möchte gefallen und dabei sein. Er ist sehr gelehrig, hochintelligent und gehorsam. Sein großes Problem ist das Leben im Tierheim, wo er unausreichend gefordert wird und seine Kompetenzen nur ansatzweise einsetzen kann. Rambo braucht eine aktive Familie oder Person, die ihm die Liebe, Bewegung und Beschäftigung bietet, die er nötig hat, am liebsten als Einzelhund, auch ohne andere Kleintiere.

Rambo ist entwurmt, gechipt, geimpft, kastriert und hat eine SH von ca. 65 cm.

Hier klicken für mehr Bilder.

Hier klicken für Filmchen.

Bei Interesse, wenden Sie sich bitte an: suseburth@hotmail.com

Die Vermittlung erfolgt nicht über unseren Verein.

Beitrag Braila April 2016

Braila 04.04.16

Zurück aus Braila, wo wir am 04. April die Vizebürgermeisterin Doina Ciocan getroffen haben, möchten wir Euch davon berichten 🙂

In Braila wird die Anzahl der freilebenden Hunde auf ca. 5000 geschätzt. Die Beschwerden der Bevölkerung gegen diese Streuner nehmen zu, weil sie Schmutz und Lärm machen und durch Angriffe eine Gefahr für Kinder und ältere Leute darstellen. Der Druck auf die Behörde, etwas gegen diese Hunde zu unternehmen, steigt.
Was uns Mut und Hoffnung macht, ist die Tatsache, dass die Stadtverwaltung bereit ist, mit uns zusammen den steinigen Weg des Tierschutzes zu gehen und NICHT den einfacheren Weg der Euthanasie, obwohl das Gesetz dies erlauben würde. Gemeinsam kämpfen wir für das LEBEN.
Wir haben zusammen einen Plan erarbeitet, der sich auf mehrere Bereiche erstreckt:

1. Kastrationen – einer der wichtigsten Wege (wenn nicht der wichtigste!) um Hundepopulationen zu reduzieren. Die nächste Aktion ist für 20-24. Juni geplant. Dafür hat unser Kollege Ingo Ringeisz von Perspektierisch in wochenlanger Arbeit eine vollständige Ausrüstung gebaut, mit OP-Tischen mit Beleuchtung, Sterilisatoren, OP-Besteck, Medikamenten- und Materialienschrank, die vor Ort bleiben wird für zukünftige Kastrationskampagnen. Dazu benötigen wir Sachspenden mit medizinischen Materialien der folgenden Liste.

2. Der öffentliche Shelter Unirea, der zur Zeit ca. 450 Hunde beherbergt und aus einem Stahlgebäude besteht, soll um ein weiteres Gebäude erweitert werden. Wir sind für die Renovierung und Instandsetzung der Räumlichkeiten zuständig, den Aufbau einer Quarantäne-Station und für die Versorgung der hier untergebrachten Hunde, die für eine weitere Vermittlung gedacht sind. Die Hunde aus dem Unirea Shelter sind gut sozialisiert und befinden sich in einem guten Ernährungszustand, allerdings sind die Zwinger überfüllt und bieten den Tieren keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder sich aus dem Weg zu gehen.
Für dieses Vorhaben brauchen wir sowohl Spenden für die Baumaterialien als auch Helfer vor Ort für die Baumaßnahmen und die Arbeit mit den Hunden aus dem Shelter.

Bilder von Unirea-Shelter Braila                  IMG_5745

Bilder vom zu renovierenden Gebäude

3. Eine weitere Maßnahme zur Reduzierung der Anzahl von Straßenhunden ist die Einrichtung eines Areals von mehreren Hektar Land, in dem die Hunde frei in einer natürlichen Umgebung leben dürfen und von Menschen (freiwilligen Helfern) versorgt werden. Das Areal wird abgegrenzt, so dass diese Tiere weder sich selbst in Gefahr bringen können (durch fahrende Autos z.B.), noch für Passanten eine Bedrohung darstellen.

4. Ein weiterer Aspekt ist eine Kampagne zur Aufforderung der Hundebesitzer aus Braila, einen Streunerhund bei sich in Pflege zu nehmen, bis dieser weiter vermittelt wird. Diese Hunde werden von der Stadtverwaltung auf eigene Kosten entwurmt, gechipt, kastriert, registriert und mit einem Gesundheitspass an die Pflegestelle abgegeben. Für das Futter und die medizinische Versorgung sind wir, Salvate Canes und PerspekTierisch, zuständig.

Hier können Sie Futter für unsere Schützlinge spenden.

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen laufen permanent Aufklärungsaktionen in Schulen und an öffentlichen Stellen zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den friedlichen Umgang mit diesen hochsozialen Tieren, zur Erkennung der Körpersprache und Kommunikationsmöglichkeiten mit ihnen. Auch die Vermittlung der Hunde aus dem Shelter ist ein weiterer Aspekt bei der Lösung dieses Problems.

Dieses gesamte Projekt ist keine Sofortmaßnahme, sondern ein langfristiger Weg, um die Streunerpopulation dauerhaft zu reduzieren und diesen Tieren ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.
Dazu brauchen wir Euch, eure Hilfe! Wir benötigen Helfer vor Ort, für die Arbeit mit den Hunden und die ihre Versorgung, im Shelter und auf der Straße, Helfer für die Kastrationen, für die Baumaßnahmen, für die Aufklärung der Bevölkerung und die Pflegestellen-Aktion. Wir brauchen Sachspenden aller Art, Futter, medizinische Materialien, Hundebedarf. Und wir brauchen finanzielle Unterstützung, um diesen Traum zu verwirklichen.

Projekt FREI LEBEN

Tierschutz kann auch Menschenschutz sein

Bild 1

Seit dem Jahr 2014 ist es in Rumänien Pflicht, privat gehaltene Hunde chippen, registrieren und vor allem kastrieren zu lassen (ausgenommen Polizei-, Arbeits- und Zuchthunde).  Grund dafür ist die Tradition, dass auch Hunde mit Besitzer frei durch die Straßen streunen und sich dort unkontrolliert vermehren. Es entstehen Rudel von Straßenhunden, die sich wiederum vermehren und mit den frei herumstreunenden Hof- und Haushunden verpaaren. Trächtige Hündinnen oder deren Nachwuchs werden häufig ausgesetzt, die Welpen oft auch getötet. Um diese Vermehrung zu stoppen, wurde von Seiten der Regierung die Kastrationspflicht eingeführt.

Nicht bedacht wurde allerdings, dass vielen Menschen in Rumänien das Geld für eine solche Kastration fehlt. Wer die Kastration jedoch nicht nachweisen kann, muss eine Geldstrafe bezahlen – was Menschen, die sowieso schon kein Geld haben, vor ein schier unlösbares Problem stellt. Dies führt dazu, dass sie häufig ihre Hunde aussetzen. Wieder landen unkastrierte Tiere auf der Straße, die sich dort vermehren.

 Wir bieten den Menschen eine Lösung an: bei unseren Kastrationsaktionen können sie ihre Hunde kostenlos kastrieren lassen und müssen sie weder aussetzen, noch eine Geldstrafe fürchten. Dieses Angebot wird dankbar angenommen, bei unserer Aktion im November in Braila herrschte ein riesiger Andrang. Mit Kastrationsaktionen wird hier also nicht nur den Tieren, sondern auch ihren Besitzern geholfen. Wer ebenfalls davon profitiert, ist die Stadtverwaltung, da viel weniger Druck notwendig ist, um die Kastrationspflicht (und die Strafe bei Nichteinhaltung) polizeilich durchzusetzen.

Die Situation in BrailaBild3

Auch in Braila gibt es, wie in den meisten rumänischen Städten, viele frei laufende Hunde und Straßenhunde. Außerdem gibt es zwei Shelter, Unirea und Lacu Sarat. Lacu Sarat wurde bereits von einer Tierschutzorganisation übernommen, Unirea hingegen wird von der Stadt betrieben. In Unirea sind derzeit etwa 250-300 Hunde untergebracht und werden von städtischen Mitarbeitern notdürftig versorgt. Dort finden derzeit keine Tötungen statt. Allerdings wächst der Druck, die Tötungen in Unirea wieder einzuführen, da dies nach Meinung einiger Politiker billiger sei als die Hunde durchzufüttern und dafür Mitarbeiter zu bezahlen. Die Vizebürgermeisterin von Braila, Frau Doina Ciocan, hat deshalb um Hilfe gebeten.

Das Gesamtprojekt FREI LEBEN

In einem Gemeinschaftsprojekt von Salvate Canes e.V., PerspekTierisch e.V. und der Stadtverwaltung von Braila streben wir eine langfristige Lösung an, um die Hundepopulation zu verringern und das Leid der Streuner hoffentlich vollständig zu beenden. Das Konzept ruht dabei auf mehreren Säulen: Kastrationsaktionen, Hilfe im städtischen Shelter, Futterstellen außerhalb der Stadt und Aufklärung der Bevölkerung, vor allem in Schulen und Kindergärten. Nur durch eine Kombination all dieser Aspekte kann sich langfristig etwas an der Situation der rumänischen Straßenhunde ändern.

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Kastrationen: die oben bereits beschriebenen Kastrationsaktionen haben zum Ziel, in kurzer Zeit möglichst viele Hunde zu kastrieren und so zu verhindern, dass weitere Straßenhunde in ein trauriges Leben hinein geboren werden. Hierbei werden Straßenhunde ebenso kastriert wie Haus-, Hof- und sonstige Hunde mit Eigentümern. Die freilebenden Hunde werden nach dem Eingriff an ihrem gewohnten Aufenthaltsort wieder frei gelassen.

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Hilfe im städtischen Shelter umfasst alles, was zur Verbesserung der Situation der Hunde beiträgt. Dies beinhaltet Futter, medizinische Versorgung der Hunde, Sozialisierung und auch deren Vermittlung. Hierfür werden künftig auch ehrenamtliche Helfer im Einsatz sein, die direkt im Shelter bei den täglichen Arbeiten mithelfen und füttern, die Zwinger sauber machen und den Hunden die Möglichkeit zu menschlicher Nähe und Kontakt bieten, um sie an Menschen zu gewöhnen. Für diese Arbeit im Shelter werden wir viele helfende Hände brauchen. Im Gegenzug garantiert uns das Shelter Unirea, dass dort kein einziger Hund getötet wird.

Futterstellen außerhalb der Stadt: Straßenhunde in der Stadt sind bei manchen Einwohnern alles andere als gerne gesehen. Sie fühlen sich durche Kot, Gebell und di Präsenz der Hunde belästigt oder gar bedroht, was schnell die Hundefänger auf den Plan ruft. Deshalb werden wir Futterstellen außerhalb Bild6einrichten, die die Hunde aus der Stadt locken. Auch in diesem Fall profitiert die Stadtverwaltung, die sich nicht mehr um verärgerte Anwohner und besorgte Mütter kümmern muss, die immer wieder wegen der vielen Hunde anrufen und sich beschweren. Neben der Versorgung mit Futter bieten solche Futterstellen außerdem gute Möglichkeiten, die Hunde im Auge zu behalten und unkastrierter Hunde habhaft zu werden, um sie zu kastrieren und dann wieder dort auszusetzen. Die vorhandenen Ressourcen werden durch die Hunde genutzt, diese können sich aber nicht mehr vermehren – ein Konzept, das langfristig eine Verringerung der Population nach sich ziehen wird.

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Aufklärung der Bevölkerung: Der vielleicht wichtigste Punkt, um an der Situation in Rumänien langfristig etwas zu ändern, ist die Aufklärung der Bevölkerung, insbesondere der Kinder. Es geht nicht nur darum, zu vermitteln, warum Kastrationen so wichtig sind. Es geht auch darum, das Bild des Tieres „Hund“ in der Bevölkerung zu verändern. Hierfür sind Besuche in Schulen und Kindergärten geplant, bei denen über unsere Arbeit berichtet, aber auch ein braver Hund mitgenommen werden soll, um einen emotionalen Bezug zu schaffen. Denn erst wenn der Hund als liebenswertes Wesen und nicht als „Ungeziefer“ wahrgenommen wird, kann sich dauerhaft etwas ändern.

Wie kann ich das Projekt unterstützen?

Ein solches Projekt erfordert natürlich Hilfe auf vielen Ebenen: wir brauchen Futter, medizinisches Material und natürlich auch Geld. Alleine die Kastrationsaktion im November hat insgesamt 5600€ gekostet.
Außerdem brauchen wir ehrenamtliche Helfer. Wenige, gut eingespielte Helfer bei den Kastrationsaktionen. Viele Helfer das ganze Jahr über im Shelter.

Wir brauchen Menschen, die an unser Projekt glauben und es weiter verbreiten. Die unsere Beiträge teilen, auf unsere Homepage verweisen, mal auf ein Geburtstagsgeschenk verzichten und sich stattdessen von ihren Freunden eine Spende für die Hunde in Braila wünschen. Wir brauchen Menschen mit Herz. Wir brauchen dich.SMS-Spenden

Spenden unter:

Bankkonto:

Salvate Canes e.V.
Kto-Nr.
106 120 83
BLZ: 760 501 01
Sparkasse Nürnberg

IBAN: DE67 7605 0101 0010 6120 83
SWIFT-BIC: SSKNDE77

PayPal-Konto: salvate-canes@gmx.com

Joy

Joy

ADOPTIERT AM 02.01.2016

Joy ist eine ca. 18 Monate alte Hündin, die uns zum Kastrieren gebracht wurde, bei unserer Aktion in Braila Anfang November. Sie war eine Straßenhündin, die zusammen mit weiteren „Kollegen“, am Rande einer stark befahrener Straße lebte, ständig in Gefahr überfahren zu werden. manchmal wurde sie von einer Frau aus der Gegend versorgt, doch meistens musste sie alleine für sich sorgen, was auch an ihrem schlechten Ernährungszustand zu sehen war. Aus diesem Grund beschlossen wir sie mitzunehmen. Jetzt, auf ihrer Pflegestelle, entpuppt sich Joy als Traumhund <3 . Sie ist ruhig, anhänglich, sehr freundlich zu Menschen, Hunden Katzen, gehorsam, stubenrein, geht schön an der Leine, kann für ein paar Stunden alleine zuhause bleiben,  einfach der perfekte Hund 😀

Joy ist entwurmt, gechipt, geimpft, kastriert und hat eine SH von ca. 42 cm und wiegt ca. 12 Kg.

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Workshop in Fürth – für alle die ihren Hund verstehen wollen!

Wenn Sie dazu Fragen haben, bitte per Mail oder Telefon an uns oder direkt an unsere geschätzte Trainerin Franziska Theurer 🙂

Unterwegs in der Welt der Hunde…

Auffangstation

Ich war dort, ich habe sie gesehen!

Ich habe sie gestreichelt und mit ihnen geredet und gespielt. Ich habe in ihren Augen Trauer und Hoffnung entdeckt und enorme Dankbarkeit und Vertrauen entgegengenommen.

Ich habe geweint und wollte alle mitnehmen.

Es war eine Erfahrung die man mit  N I C H T S anderem vergleichen kann, ein Gefühl das man nicht beschreiben kann, das ich aber jedem Menschen dieses Planeten wünsche.

Ich habe mit den Robi-Freiwilligen gesprochen und die neuen Mitglieder kennengelernt. Erneut ist mir klargeworden was für eine unvorstellbare Leistung diese Menschen erbringen, rund um die Uhr im Einsatz für die Tiere in Not. Ich empfinde ihnen gegenüber unendlich viel Respekt und Bewunderung und bin sehr dankbar sie als Freunde zu haben.

Und jetzt weiß ich, einmal mehr, dass das was wir machen  DAS RICHTIGE  ist.

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