Über uns

Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Tierschutzverein, der sich mit der Vermittlung von Hunden aus rumänischen Auffangstationen und der Unterstützung dieser Einrichtungen beschäftigt. Wenn Sie erfahren möchten, wie alles begann, finden Sie auf dieser Seite die Geschichte unseres Vereins sowie Einblicke in seine Philosophie. Ich wurde im September 1960 geboren und schon damals hatten meine Eltern einen
Hund, eine Deutsche Schäferhündin namens „Nordi“, mit der ich als Kleinkind ein Herz und eine Seele war. Seitdem habe ich fast ununterbrochen Hunde gehabt, die mir immer treue Begleiter waren. Mit ihnen habe ich verschiedene Hundeschuhlen besucht, mehrere Begleithundeprüfungen, Schutzdienst- und Rettungshundeausbildung absolviert. In den kurzen, „hundelosen“ Pausen dazwischen, habe ich mich um die
Nachbars- oder Streunerhunde gekümmert. Meine Vierbeiner sind für mich und meine Familie wertvolle Freunde, die mit Respekt und Konsequenz behandelt werden und die mir, uns, jede entgegengebrachte Zuneigung um das Vielfache zurückgeben. Im Folgenden mache ich Sie mit meinem aktuellen Rudel bekannt.

 


 

NESSIE

Nessie im Dezember 2007

Nessie im Dezember 2007

ist eine im Juli 2007 geborene Schäferhündin aus Kroatien. Dort wurde sie im Alter von ca. drei Wochen ausgehungert und verletzt auf der Straße gefunden. Wir bekamen sie mit fünf Monaten über „Tiere in Not“, noch immer in einem desolaten, kränklichen Zustand. Auch sie hat sich zu einer sehr lebhaften, triebstarken Hündin entwickelt, die pausenlos bereit ist, zu arbeiten oder spielen.
Sie ist ein – im wahrsten Sinne des Wortes – unermüdlicher Quell der Energie und Lebensfreude, der mich, egal wie müde, traurig, oder beschäftigt ich bin, aufmuntert und zum Spielen animiert, bis ich all meine Sorgen vergesse.

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MARTINA

Martina im Sommer 2007

Martina im Sommer 2007

ist eine im März 2007 geborene Abruzzen-Hirtenhündin. Wir fanden sie an einem heißen Augusttag in Süd-Italien auf der Fahrbahn einer Landstraße in einer Blutlache, mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma und mehreren Beckenbrüchen. Nach dreistündiger Behandlung beim Tierarzt, kam der Augenblick der Entscheidung: da es in Süd-Italien kaum Tierheime gibt, stellte sich die Frage: mitnehmen, oder einschläfern lassen. Sie war zu dem Zeitpunkt nur 6 Monate alt und die Antwort fiel uns nicht schwer. Die ersten paar Tage bewegte sie sich überhaupt nicht und es war ungewiss, ob sie überlebt. Nach kurzer Zeit aber ging es bergauf und wir mussten feststellen, dass Martina taub ist.
Martinchen ist, ihrer Rasse entsprechend, ein bocksturer Hund, der sich nicht leicht lenken lässt, zumal sie auch nicht hört, was man von ihr will – wobei sie vermutlich hörend nicht weniger eigensinnig wäre. Sie ist jedoch äußerst verschmust und stets gelassen, nichts kann sie aus der Ruhe bringen. Martina hat mir beigebracht, mich nicht mehr aufzuregen, weniger zu hetzen und mehr Geduld zu haben.

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BONSAI

Bonsai im Dezember 2005

Bonsai im Dezember 2005

ist eine im November 2005 geborene Dalmatinerhündin . Mit einer Gaumenspalte auf die Welt gekommen und daher unfähig, selbstständig Milch zu saugen, musste sie von uns rund um die Uhr mit Pipette oder Spritze gefüttert werden, um die ersten Tage nach der Geburt zu überleben. Die riskante erste Operation überstand sie im Alter von 10 Tagen dank Dr. Kaspar von der Tierklinik Nürnberg-Hafen, der damals fast ein Wunder vollbrachte. Nach weiteren 4 Operationen war das Problem gelöst und unser sogenannte „Frosch“ kann heute ein ganz normales Leben führen.

Bonsai ist am 24.09.2010 über die Regenbogenbrücke gegangen.

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FELICIA

Felicia im September 2009

Felicia im September 2009

(Die Glückliche) ist eine im April 2009 geborene Mischlings-Hündin aus Bukarest. Sie wurde ebenfalls, im Alter von ca. vier Wochen zusammen mit ihrer Schwester am Rande einer vielbefahrenen Umgehungstraße von freiwilligen Helfern der rumänischen Tierschutzorganisation „Robi“ gefunden. Wir sind in unserer Beziehung noch am Anfang, sie ist überaus anhänglich, dankbar und gehorsam und sehr gut in der Hundeschule. Das kann sich allerdings noch ändern, wenn sie in die Pubertät kommt…

Felicia ist am 06.05.2011 über die Regenbogenbrücke gegangen.

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LAURA

ist eine im April 1998 geborene Dalmatinerhündin und die Mutter von Bonsai. Ihr ist das junge, lebhafte Volk oft zu viel und zieht sich gerne zurück. Obwohl körperlich noch relativ fit, ist sie geistig recht verwirrt, wie man es bei einem Menschen als „Demenz“ bezeichnen würde.
 
Laura ist am 18.02.2011 über die Regenbogenbrücke gegangen.
Laura im April 2007

Laura im April 2007

Laura mit Welpen

Laura mit Welpen

 
 
 


 

Das sind meine Mädels und die Freude meines Lebens. Aber das Ganze wäre unvollständig, ohne Folgendes zu erwähnen.

SHONI – die große Liebe meines Lebens

SHONI im November 2006

SHONI im November 2006

Shoni war eine belgische Schäferhündin. Sie war sieben Monate alt als ich sie über eine Tierschutzorganisation aus Spanien bekommen habe. Ich habe sie ein Jahr und einen Tag lang behalten dürfen. Am 10.11.2007 ist sie, nach einem sechswöchigen Kampf gegen die akute Form der Leishmaniose, von uns gegangen (an dieser Stelle erneut herzlichsten Dank an Dr. Kaspar von der Tierklinik Nürnberg-Hafen, der alles Menschenmögliche getan hat um uns zu helfen). Es war in meinem bisherigen Leben der Verlust, der mir am meisten wehgetan hat und noch immer schmerzt.
Sie war mein erster Hund aus dem Ausland und hat mich vom ersten Augenblick an immer an meiner Seite beschützt. So kurz die Zeit mit ihr auch war – ohne dieses Jahr wäre mein Leben sehr viel ärmer.

SHONI im Juli 2007

SHONI im Juli 2007

Als Erinnerung an sie habe ich diesen Verein gegründet, in der Hoffnung, für liebesbedürftige Streunerhunde aus Rumänien Familien zu finden, die sie aufnehmen wollen und die ihnen ein Zuhause geben, wie ich es für Shoni getan habe. Und wenn Sie von Ihrem Vierbeiner nur ein Hundertstel der Dankbarkeit bekommen, die ich von der Shoni erhalten habe, dann können Sie sich glücklich schätzen.
Ich habe diese Straßen-Hunde selbst erlebt und am tiefsten hat mich berührt, dass für sie nicht das Futter erste Priorität war, obwohl sie sich nicht im besten Ernährungszustand befinden, sondern der Kontakt zum Menschen. Sie wollten am liebsten gestreichelt werden, wollten dass man mit ihnen redet und spielt. Sie wollen ihren Menschen durch Dick und Dünn begleiten und beschützen. Probieren Sie es aus. Sie werden nicht enttäuscht sein!

Zum Schluss, jedoch nicht an letzter Stelle, möchte ich mich bei meiner Familie bedanken, ohne deren Beitrag dieser Verein nicht hätte entstehen können und die Haltung meiner vielen Hunde gar nicht möglich wäre.

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